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Steckbrief

Wie es nicht geht, weiß ich selber!

Ludwig Merker

Dr. Ludwig Merker

Der in Würzburg (der Hauptstadt Unterfrankens!) geborene Nephrologe begann seine medizinische Karriere in Nordrhein-Westfalen: Nach dem Studium der Humanmedizin an der Ruhr-Universität Bochum und der Approbation im Jahr 1986 absolvierte Ludwig Merker seine klinische Ausbildung in Herne, Borken, Grevenbroich, Neuss und Dormagen. 1993 ließ er sich zunächst in der selbsternannten „Bundeshauptstadt der Energie“, Grevenbroich, nieder und gründete 1994 das Dialysezentrum Dormagen. Heute ist der Internist in der Diabetologie und Nephrologie im MVZ DaVita Dormagen GmbH tätig. Dr. Merker ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, der American Society of Nephrology und der Deutschen Diabetes Gesellschaft, in letzterer ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Niere“. Nun verstärkt er das Editorial Board dieser Zeitschrift und bringt seine Expertise im Bereich der Diabetologie mit ein.

Wenn Sie morgens die Zeitung aufschlagen, was lesen Sie zuerst?

Komme morgens nicht zum Zeitunglesen.

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?

Das war von Kindesbeinen an mein alternativloser Wunsch.

Was fasziniert Sie am meisten an Ihrer Arbeit?

Chronisch kranken Menschen helfen zu können und sie auf ihrem Lebensweg begleiten zu können, ihnen dabei durch ständiges Erweitern des eigenen Wissenshorizonts zu jeder Zeit den besten Rat geben zu können.

Die Dialyse in 20 Jahren…

Mag ich mir gar nicht vorstellen, wenn der Kostendruck und der Rationalisierungszwang so weitergehen.

Was ist Ihre größte Stärke?

Sternzeichen Widder

Was ist Ihre größte Schwäche?

dito

Welche Zeitschriften und Webseiten nutzen Sie?

Alles, was ich für meinen Alltag brauche.

Wenn Sie dialysepflichtig wären, was würden Sie als größte Herausforderung im Umgang mit der Erkrankung und Therapie ansehen?

Meinen eigenen Wissenshintergrund.

Wann sind Sie mit sich zufrieden?

Eigentlich nie.

Was spornt Sie an bei Ihrer Tätigkeit?

Mein „Ich“.

Was war Ihr größter Erfolg?

Hatte bisher nur kleine Erfolge, das reicht mir.

Das größte Rätsel in der Dialyse…

… ist, wie wir die fantastische Nierenfunktion des Menschen mit eigentlich simplen Blutwaschmaschinen so gut hinbekommen, dass wir die Betroffenen damit doch überwiegend rehabilitieren können.

Haben Sie Vorbilder?

Meinen Vater.

Wie kann man Sie zum Lachen bringen?

Es gelingt immer besser.

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