Anzeige

Unsere Lieblingspatientin

Deine meine unsere

Niere
Muschelherz

© Aaron Burden/Unsplash

Hallo ihr Lieben,

heute erzähle ich euch ein bisschen von meiner Transplantationsvorbereitung. Nachdem klar war, dass ich eine Nierentransplantation in Anspruch nehmen möchte, wollte mein Mann mir unbedingt helfen und stellte sich als Spender zur Verfügung.

Als erstes musste geprüft werden, ob die Antikörper und das Gewebe zueinander passen. Nach einer langen Zeit des Wartens war es endlich soweit: Der Brief mit dem Ergebnis kam – wir waren mega aufgeregt – und siehe da, besser als ein Sechser im Lotto, denn wir passen 100%ig zusammen. (Wunderbare Aussichten für eine Ehe, findet ihr nicht?!)

Und schon ging es los mit den Untersuchungen! Um mir das Hin- und Her-Gerenne von Arzt zu Arzt zu ersparen, war ich drei Tage stationär im Krankenhaus. Dort wurde untersucht, ob ich überhaupt fit genug für solch eine OP bin. Sie untersuchten mein Herz, Lungen, Blut und auch die Arterien, an die meine neue Niere angeschlossen werden sollte. Schließlich bekam ich das ersehnte Okay für die Transplantation.

Nun war mein Mann an der Reihe, denn auch er muss fit für die OP sein. Nach einem Belastungs-EKG schauten sich die Ärzte seine beiden Nieren genau an: Sind sie gesund, arbeiten sie gut, wie viel Urin produzieren sie innerhalb einer vorgegebenen Zeit, wie sind die Arterien beschaffen? Leider stellten sie einen Knoten in der Nebenniere fest und einen etwas zu hohen Blutdruck, daher musste er nochmals zur Kontrolle. Zwar ist der Knoten geschrumpft, doch der Blutdruck will noch nicht so recht.

Wir haben also noch einiges vor uns! Mein Mann muss untersuchen lassen, ob der hohe Blutdruck einen Schaden verursacht hat – und so lange gibt es kein „go“ für die Transplantation. Aber wir glauben fest daran, dass es noch klappen wird und geben die Hoffnung nicht auf.

Eure Nicole

An dieser Stelle schreibt Nicole, 26 Jahre, seit drei Jahren an der HD.
[mashshare]